Freistehende Badewannen

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Die freistehende Badewanne hat schon etwas von Romantik und Nostalgie und ist heute der Inbegriff des modernen Luxusbadezimmers. Die freistehenden Badewannen punkten vor allem durch ihr Design und den Umstand allein, dass nicht ein Teil von ihnen fest mit der Wand verbunden ist. Ihren festen Platz haben freistehende Badewannen heute nicht nur in Altbauwohnungen, wo man sich den Flair von vergangenen Tagen reinholen möchte, sondern auch in den modernen Trendwohnungen wie in einem Loft, in dem die Räume eh alle zusammenhängen und man die Badewanne schon mal in Sichtweite des Fernsehers antrifft. Und dann ist da noch das Material, von dem sich die freistehende Badewanne von den herkömmlichen an der Wand befestigten Badewannen unterscheidet. Auch unter den freistehenden Badewannen gibt es Badewannen in den verschiedensten Ausführungen, und zwar statt aus Acryl und Sanitärkeramik auch aus Holz, Beton oder aus modernen anderen Verbundstoffe – am liebsten mit schönen verzierten Füßen, auf denen die Badewanne thront.

Luxus-Badewannen aus Holz

Außerdem überraschen die Hersteller von Badewannen außer mit Designs im klassischen victorianischen Stil auch mit ganz neuen Formen und Konzepten für eine freistehende Badewanne. Diese Formen erinnern durchaus schon mal an sanft geschwungene Wellness-Bassins. Besonders gut lässt sich diese Art von geschwungener Form mit dem Werkstoff Holz bewerkstelligen, da man aus Holz alle mögliche Designs problemlos formen kann. Auch das Innenleben von so mancher freistehenden Badewanne ist nicht ganz Standard. Denn integriert sein können in eine freistehende Badewanne durchaus Massagedüsen, eine Wasserheizung oder Mood-Lichter, welche in der Lage sind das Wasser auf Wunsch einzufärben.

Standardbadewanne

Wer es indes eher standardisiert mag, der sollte auf die freistehende Badewanne aus Sanitäracryl setzen. Dieses Material ist schon seit den 1970er Jahren im Einsatz, wobei aus damaligen Experimenten ein sehr dünnwandiger Werkstoff entstanden ist, der mit Glasfaser verstärkt zu dem gemacht wurde, was er heute ist – ein sehr zuverlässiger Werkstoff, in den sogar nach der Herstellung der Wanne noch an der Baustelle Bohrungen eingebracht werden können. Und auch kleinere Macken lassen sich sehr gut reparieren, einfach durch anschleifen und Auffüllen des Materials. Auch wenn die Oberfläche von diesen Badewannen angenehm warm wirkt, bergen diese Wannen den Nachteil, dass das Material Sanitäracryl recht empfindlich auf sehr große Hitze und ätzenden Chemikalien reagieren kann. Die meisten freistehenden Badewannen sind allerdings nach wie vor aus Sanitärkeramik. Dieses verfügt über die wohlbekannten Eigenschaften, muss aber auch sehr schonend behandelt werden bei der Reinigung. Das heißt Scheuermittel und raue Schwämmen gehören nicht zu den Dingen, mit denen man eine derartige Badewanne reinigen sollte.

Viele Badezimmer sind viel zu klein dazu, um außer einer Dusche noch eine Badewanne zu stellen. Ein Ersatz für die Badewanne ist die Dusche freilich nicht, im umgekehrten Fall schon, weil es hier die Möglichkeit gibt, dass man sich in einer Badewanne duschen kann. Da viele heute auf ein duftendes Schaumbad nicht verzichten möchten, weil es für sie der Inbegriff von Entspannung und Wellness in den eigenen vier Wänden ist, denken sogar viele, die ein eigentlich zu kleines Badezimmer haben darüber nach, ob sie nicht eventuell eine Sitzbadewanne integrieren. Diese Art von Badewanne ist ein Kompromiss, wenn der Platz für eine herkömmliche Badewanne, die natürlich Mindestmaße hat, nicht ausreicht. Es gibt verschiedene Typen von Badewannen und Formen. Außerdem kann eine Badewanne aus verschiedenen Materialien sein. Besonders bei den Formen besteht eine große Auswahl, wenn man denn für eine Badewanne auch richtig Platz hat.

Badewanne Formen

Es gibt Badewanne in ovaler, runder, rechteckiger, aber auch in sechseckiger, achteckiger, in symmetrischer und asymmetrischer Form. Immer beliebter wird in den letzten Jahren die freistehende Badewanne, und zwar die im viktorianischen Stil mit geschwungenen Füßen. Auch eine in den Boden eingelassene Badewanne kann ein Eyecatcher und sehr praktisch sein.
Materialien

Die meist verwendeten Werkstoffe bei der Herstellung von Badewannen sind Acryl und Stahlemaille. Darüber hinaus gib es noch Badewannen aus Mineral-/Aluguss oder aus Naturstein, Corian (ein Verbundstoff aus natürlichen Mineralien und Acrylpolymer), Keramik und sogar aus Holz oder Glas. Die Badewanne aus Acryl hat den Vorteil, dass deren Pflege sehr einfach ist, da die Oberflächen unproblematisch zu reinigen sind. Außerdem ist hier die Geräuschdämmung sehr gut im Vergleich zu emaillierten Wannen. Doch auch Badewannen aus Corian sind äußerst pflegeleicht, da man sie ohne Scheuermittel, einfach nur mit warmem Wasser und einem Schwamm reinigen kann. Die Badewannen aus Keramik indes verfügen über eine dauerhaft schmutzabweisende Keramikglasur, die sie ebenfalls leicht reinigbar macht.

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