Farbpsychologie – welche Rolle spielt welche Farbe?

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Farbpsychologie Blau

Unbegrenzte Dimensionen, Ferne, Wasser und Luft – alles das wird in der Farbpsychologie mit der Farbe Blau assoziiert. Daraus ergibt sich auch die vielfältige Einsatzmöglichkeit und farbpsychologische Wirkung der Farbe Blau.

Farbpsychologie – Blau: die Lieblingsfarbe
Vielen Jungen wird unterstellt, dass Blau ihre Lieblingsfarbe ist. Doch nicht selten finden vielen Menschen dieses falsch – auch aufgrund der beruhigenden und vertrauenswürdigen Wirkung. Insgesamt ist es aber richtig, dass die Farbe Blau vor der Farbe Rot die Lieblingsfarbe der Deutschen ist.

Farbpsychologie – Blau: das Seriöse
Auch als seriös gelten wollende Firmen, wie Banken, Versicherungen oder Gesundheitsartikel-Hersteller werden oftmals in Blau-Tönen verkauft – sei es durch ihre Logos oder das allgemeine Design ihrer Prospekte und Websites oder Verpackungen. Ganz bewusst wird hier die seriöse farbpsychologische Wirkung ausgenutzt.

Farbpsychologie – Blau: beruhigende & saubere Wirkung

In blauem Umfeld sendet das Gehirn beruhigende Wirkstoffe aus, die gut für die Konzentration sind oder zur Meditation dienen. Gesundheitseinrichtungen und OP-Säle sind oftmals in Blau gehalten, um ein konzentriertes Arbeiten zu ermöglichen und auch die “saubere Wirkung” und Frische von Blau farbpsychologisch zu nutzen. Auch bei Beschriftungen von Milch- und Wasserprodukten kommt diese farbpsychologische Wirkung der Farbe Blau gut zur Geltung.


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Farbpsychologie – Dunkelblau
Dunkelblaue Töne wirken eher ernst und autoritär – deswegen werden diese Farben auch zunehmend bei Uniformen eingesetzt.

Farbpsychologie – Blau: Abtönungen
Zusammenfassend kann man sagen, dass gerade bei gleichmäßig hellblauen Flächen das Klare und Frische zum Ausdruck kommt, so wie ein heller Wolkenhimmel auch seine Wirkung ausbreitet. Dunkelblaue Blau-Töne wirken eher ernsthaft und autoritär, so wie es auch Piloten mitunter sein sollen.

Farbpsychologie Grün

In der Farbpsychologie wird Grün in erster Linie mit der Natur verbunden. Grün ist Leben, Wachstum und erinnert an Pflanzen. Jedoch sind bei der Farbe Grün die Abtönungen und die damit verschiedene farbpsychologische Wirkungen zu beachten.

Farbpsychologie – Grün: Abtönungen

Grün als Mischfarbe von Blau und Gelb vermittelt sehr verschiedene farbpsychologische Wirkungen bei den Menschen. So senden Grüntöne, die einen größeren Blauanteil haben, oft eher eine kühlere und saubere Wirkung aus. Andererseits können auch warme Gefühle erzeugt werden, denkt man an blaugrüne Gewässer in den Tropen.

Da Grün so gut wie überall in einer gesunden Natur vorkommt, ist es als Kombinations-Farbe auch fast überall akzeptiert. So wirken helle oder mint Grüntöne erfrischend wie der Frühling, elegant hingegen wirkt Smaragdgrün, und dunkelgrüne Töne sind eher anmutig.

Bei hellen gelblichen Grün-Tönen sollte man aufpassen, dass man nicht Übelkeit erzeugt – gerade in Beförderungsmitteln kann dieses zum Problem werden.

Dunkles Grün gilt auch als die Farbe des Geldes. In Verbindung mit Blau oder auch als dunkler Olive-Ton wirkt Grün edel und soll Prestige ausstrahlen.

Farbpsychologie – Grün: Verwendung

Im Gesundheitsbereich oder bei Reinigungs- und Schönheitsartikeln wird gern ein bläulicher Grün-Ton verwendet, da der Verbraucher farbpsychologisch eine natürliche Herstellung und Wirkung auf das Produkt assoziiert.

Farbpsychologie – Grün: Kombination mit anderen Farben

Zusammenfassend kann man sagen, dass Grün sehr kombinationsfreudig ist und leicht seine farbpsychologische Wirkung komplett verändern kann, wenn es neben einer veränderten Helligkeit in Kombination mit einer anderen Farbe gesehen wird oder eine der gelblichen oder blauen Komponenten mehr oder weniger betont werden.

Farbpsychologie Rosa

In der Farbpsychologie gilt Rosa als Farbe der Zärtlichkeit, des Niedlichen und der sanften Gefühle. Je nach Kombination mit anderen Farben kann die Wirkung bezüglich der Farbpsychologie wechseln.

Farbpsychologie – Rosa & Bekleidung
Viele Mädchen wachsen mit der Farbe Rosa auf. So hat diese Farbe in der Kindheit viele geprägt. “Hass auf Rosa” – so würden viele ihr Gefühl gegenüber dieser Farbe äußern. Andere verbinden mit diesem Farbton jedoch durchaus gute Laune.
Doch Rosa gibt es in verschiedensten Ausprägungen – blass oder intensiv, wie Fuchsia oder Magenta. Weniger starke Rosa-Farben, wie Mauves, findet man mittlerweile nicht nur bei Mädchen- bzw. Frauenmode. Lachsfarbene Hemden sind nicht zuletzt durch “Miami Vice” populär geworden.

Farbpsychologie – Rosa & Gesundheit

Die fröhliche Botschaft der Farbe Rosa wird schon durch den Spruch “etwas durch die rosa-rote Brille sehen” deutlich. Rosa widerspiegelt eine gesunde Hautfarbe.

Farbpsychologie – Rosa & Einrichtung

Andererseits kann Rosa auch aristokratisch und bieder wirken, denkt man an die Wandfarben alter Jugendstil-Villen zum Beispiel. Farbpsychologisch soll Rosa aber die beste Farbe fürs Schlafzimmer sein.

Farbpsychologie – Rosa in Kombination mit anderen Farben

In Kombination mit Braun wirkt Rosa sehr gemütlich, da es seine Schwäche verliert. In Verbindung mit Grün unterstreicht es seine farbpsychologische kindliche, süße und unschuldige Wirkung.

Farbpsychologie Braun

Braun ist eine warme Farbe, die in der Farbpsychologie oft mit Stabilität verbunden wird. Insbesondere das Erdverbundene mag diese farbpsychologische Wirkung bestärken.

Farbpsychologie – Braun in der Einrichtung

Auch zuhause macht Braun als Farbe bei vielen Möbeln z.B. aus Holz und Leder die anheimelnde Atmosphäre aus. Die verschiedenen Wirkungen, die Braun als Mischfarbe mit sich bringt, sind zumeist warm und erdverbunden – denkt man z.B. an südländische Terrakotta-Fliesen oder rotbraun gebrannte Ziegel sowie an alle möglichen Lehm- oder Tonfarben. Braun wirkt gemütlich, schafft aber bei einem ausschließlichen Gebrauch einen langweiligen und zu biederen Effekt. Daher sollte es bei der Innengestaltung immer noch mit einer anderen Farbe kombiniert werden.



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Farbpsychologie – Braun & Lebensmittel

Die verschiedenen Produkte mit brauner Farbe bringen Braun auch diesen süßen “Beigeschmack” – durch Schokolade. Und auch Lebensmittel wie ein knuspriger Braten, Schokoladenkuchen und Kaffee werden mit dieser Farbe assoziiert. Auch der Öko-Sektor hat die farbpsychologische Wirkung für sich erkannt – denn Vollkornbrot bzw. die Landwirtschaft im Allgemeinen und Verpackungen mit recyclefähigen Materialien widerspiegeln den naturverbundenen Faktor, der bei dieser Farbe mitschwingt.

Farbpsychologie – Braun & Bekleidung

In Sachen Kleidung wirkt Braun oftmals ein wenig bieder und unerotisch – obwohl gerade dies ein gewisser lustiger Anti-Trend ist – mit dem man spielen kann. Lange Zeit von der Bekleidungsindustrie vernachlässigt, kommen wieder viele braune Teile auf den Markt. Sportlichkeit wird außer vielleicht bei Geräten des Geräteturnens jedoch selten mit Braun verbunden. Sportkleidung ist daher eher mit grelleren und als frischer wahrgenommenen Farben ausgestattet.

Farbpsychologie – Gelb

In der Farbpsychologie wird Gelb als Farbe der Sonne zumeist mit Wärme assoziiert. Es gibt zwar auch ein blasses und damit ein wenig kühler wirkendes Gelb, doch wirkliche Kälte kann man mit dieser Farbe kaum ausstrahlen.
Als Mischfarbe spielt Gelb seine Kraft aus – es verändert als helle Farbe deutlich dunklere zu einer komplett anderen Ausstrahlung – also rot zu orange, blau zu grün.

Farbpsychologie – Gelb in der Natur

Bei Lebensmitteln wirkt volles Gelb etwas spitz und steht oftmals für einen sauren Geschmack, wenn es nicht gerade um Bananen geht.
Tiere haben als besonders “reizende” Farbkombination oft Schwarz im Kontrast zu Gelb – z.B. Bienen, Raupen, Salamander, Tiger, verschiedene Fische.

Farbpsychologie – Gelb: zeitlos modern

Diese Farbkombination wirkt auch bei Produkten und Produktverpackungen zeitlos modern. Von daher findet man Gelb-Schwarz immer wieder bei Kleidungsstücken, Möbeln oder Autos etc.

Farbpsychologie – Gelb in der Gestaltung der Gestaltung und Mode

In der Wohnungseinrichtung wirken gelbe Töne an den Wänden jederzeit warm und verdrängen auch kaltes Winterlicht von außen. Gelbtöne wirken oftmals auch als sauber und edel – z.B. bei cremigen Tönen in der Mode oder bei Fassadenanstrichen großer Häuser. Starkes volles Gelb wirkt, wenn es großflächig vorkommt, eher exzentrisch.


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