Das Lesen fördert die Identitätsentwicklung des Kindes; es hilft ihm, die Sichtweisen anderer zu verstehen; es lehrt den spielerischen Umgang mit Sprache, es eröffnet die Möglichkeit, in der Parallelwelt des Buches Prüfungen zu bestehen, die man auch in der wirklichen Welt fürchtet.

Mit diesem Zitat als Einleitung ist eigentlich schon fast alles gesagt, wozu das Lesen wichtig ist. Personalisierte Kinderbücher sind bei der Persönlichkeitsentwicklung des Kindes wichtig, es schöpft Selbstvertrauen und lernt schon spielerisch den Umgang mit der Sprache. In dem man dem Kind bereits so früh wie möglich die Liebe zum Lesen nahebringt und die Freude am Lesen weckt, umso besser.

Doch leichter gesagt als getan, werden Sie als Eltern jetzt sagen. Wie soll das gute alte Kinderbuch noch eine Chance haben, gegen all die Verlockungen der digitalen Welt, in der Spielekonsole, Fernseher und Internet das Kinderbuch weitgehend verdrängt haben?

Aber keine Angst, auch Kinderbücher gehen mit der Zeit und werden sozusagen immer „interaktiver“. So gibt es nicht nur gewöhnliche Kinderbücher, in denen das Kind über die Erlebnisse eines Helden lesen kann, sondern es kann auch mittendrinn dabei sein und selbst die Abenteuer in seiner Fantasie erleben! Mit personalisierten Kinderbüchern.

Was sind personalisierte Kinderbücher genau?

In personalisierten Kinderbüchern spielt Ihr Kind die Hauptrolle. Es handelt sich dabei um Bücher, bei denen der Hauptdarsteller des Kinderbuches den Namen des Kindes trägt. Meist befindet sich auch noch eine Widmung auf der ersten Seite des Buches oder es werden noch weitere Details personalisiert: Freunde des Kindes tauchen im Text auf, es liest seine Lieblingsspeise, seine Lieblingsfarbe wird erwähnt oder ähnliches.

Manche personalisierte Kinderbücher gehen sogar so weit, auch das Foto des Kindes in die Illustrationen einzubinden und so die Geschichte noch mehr zu personalisieren und so ein ganz persönliches Fotogeschenk zu liefern. Eine der einfallsreichsten Geschenkideen, die man für Kinder finden kann.

Die unterschiedlichen Arten von Kinderbüchern

Bilderbücher sind meist an Kinder im Vorschulalter gerichtet, die noch nicht lesen können. Es ist fast unabdingbar, dass Autor und Illustrator als Team zusammenarbeiten, da das Schreiben und Illustrieren von Bilderbüchern an die Gestalter sehr verschiedenartige Anforderungen stellt. Einige Bilderbuchautoren beherrschen das Schreiben und Illustrieren von Kinderbücher gleichermaßen. Die Mehrzahl dieser Bilderbücher ist großformatig und umfasst in der Regel nicht mehr als 48 Seiten. Doch einige Bildbücher können weitaus umfangreicher sein und auch auf ein älteres Lesepublikum abzielen. Bereits diese Bildbücher können personalisierte Kinderbücher sein. Zu den Sonderformen des Bilderbuchs zählen unter anderem das Fühlbuch, sowie das dreidimensionale Pop-up-Buch.
Erstleseliteratur als Kinderbuch

Erstlesebücher für Kinder von sechs bis neun Jahren sind ebenfalls illustriert, enthalten jedoch mehr Text als die Bilderbücher und umfassen im deutschsprachigen Raum meist 64 bis 96 Seiten. In dieser Kategorie sind die meisten personalisierten Kinderbücher zu finden, da dies das Alter ist, in dem im Kind am Besten die Freude am Lesen geweckt wird und das Kind zum Lesen animiert werden sollte. Die Geschichten in diesen Kinderbüchern sind meist knapp gehalten und werden in kurzen Sätzen erzählt, um das Lesen zu erleichtern.
Kinderliteratur

Kinderbücher für Kinder von acht bis elf Jahren sind Kinderliteratur und umfassen meist bis zu 180 Seiten; auch hier finden sich sehr viele personalisierte Kinderbücher. Auch diese Kinderbücher sind gelegentlich illustriert, die Illustration tritt neben dem Text jedoch weit in den Hintergrund.

Die positiven Effekte von personalisierten Kinderbüchern

Kinder finden oftmals zu Büchern keinen Zugang und verpassen dadurch „Fernsehen im Kopf“ und eine Welt voller Phantasie. Darunter leidet die Kreativität. Ferner ist es erwiesen, dass Kinder zwischen vier und sieben Jahren, die viel lesen, deutliche Vorteile im Schulunterricht haben, da Konzentrationsfähigkeit und Aufnahmebereitschaft erhöht werden.

Weitere positiven Effekte:

  • Das Verstehen von kurzen Geschichten wird gefördert
  • Das Erzählen in ganzen Sätzen von kurzen Geschichten und Erlebnissen wird erlerntDas Gefühl für Rechtschreibung und Grammatik wird ausgeprägt
  • Der Erhalt der Phantasie nützt auch später z. B. im Kunsterziehungsunterricht
  • Kinder die lesen, entwickeln ein besseres Sozialverhalten

Ein anderes Thema ist die Entwicklung des Selbstwertgefühls und Selbstvertrauens. Während das Fernsehen durch überproportionale Darstellung den eigenen Geist als noch kleiner und schwächer dastehen oder aber mit der Identifikation von allzu übernatürlichen Helden die Realität schwinden lässt, fördern wir mit dem eigenen Namen, mit den „eigenen Bildern“ im Buch das Selbstwertgefühl und den natürlicheren Umgang und die Auseinandersetzung mit sich selbst und dem eigenen „Spiegelbild“.