Wer kennt das nicht: Ein Familienfest, ein Essen für Freunde und danach der große Abwasch. Ob kinderreiche Großfamilie, Studenten-WG oder Singlehaushalt – so mancher hat wohl angesichts des sich stapelnden schmutzigen Geschirrs schon mit dem Gedanken gespielt sich einen Geschirrspüler anzuschaffen. Und in der Tat ist eine Spülmaschine eine große Erleichterung für jeden Haushalt, reinigt sie doch spielend Töpfe, Geschirr, Gläser und Besteck.

Dennoch zögern viele sich ein solch teures Gerät anzuschaffen. Noch immer kursieren Gerüchte, dass Spülmaschinen einen hohen Energie- und Wasserverbrauch hätten und deshalb das Spülen von Hand nach wie vor die günstigere Alternative wäre. Diese Annahme ist allerdings längst nicht mehr zutreffend, wie verschiedene Studien zu diesem Thema belegen.

Auswahlkriterien vor dem Kauf des Geschirrspülers

Wenn man sich letztendlich dazu entschlossen hat einen Geschirrspüler zu erwerben, stellen sich einige Fragen. Die Kriterien nach der man eine Spülmaschine auswählt, richten sich in erster Linie nach den individuellen Bedürfnissen des Verbrauchers. Man sollte genau überlegen welche Ansprüche man an eine Spülmaschine stellt, ehe man eine Auswahl trifft. Für jeden Geschmack und für jede Küche gibt es das adäquate Modell. Zu bedenken gilt zunächst, für welche Bauart man sich entscheidet.

Meist spielen die räumliche Beschaffenheit der Küche sowie die bisherige Kücheneinrichtung eine große Rolle bei dieser Entscheidung. Ein weiteres wichtiges Auswahlkriterium stellt mit Sicherheit die Größe der Maschine dar. Diese hängt wiederum von der Größe des Raumes ab, in dem sie später einmal stehen soll und von der Größe und der Anzahl der Maßgedecke, welche die Maschine fassen soll. Wenn tendenziell viel Geschirr anfallen wird, ist es sinnvoll sich von vorneherein für ein größeres Modell zu entscheiden. Zudem sollte der Geschirrspüler in jedem Fall mit einem Sicherheitssystem gegen das Auslaufen von Wasser ausgestattet sein.

Darüber hinaus sollte man sich unbedingt über die Geräuschwerte der verschiedenen Typen bewusst werden. Besonders wichtig ist dies, wenn die Spülmaschine später in einer Wohnküche oder einer zum Wohnzimmer hin offenen Küche stehen soll, man also permanent mit den Geräuschen des Spülvorgangs konfrontiert sein wird. Schließlich sollte man abwägen, über welche Programme die Spülmaschine verfügen sollte. Auch diesbezüglich gibt es mittlerweile eine große Auswahl an verschiedenen Programmen mit unterschiedlichen Funktionen. Auch die Korbausstattung der Maschine sollte vor dem Kauf in Betracht gezogen werden. Diese richtet sich besonders nach Art und Größe des Geschirrs. Ferner gibt es Geschirrspüler, die noch mit weiteren Funktionen ausgestattet sind. So gibt es Modelle die über Zeitschaltuhren zur Programmierung des Starts des Spülvorgangs versehen sind. Weitere Zusatzfunktionen wären beispielsweise eine digitale Anzeige oder eine Kindersicherung. Um eine möglichst energiesparende Maschine zu erwerben, sollte man zudem auf das Energielabel des Geschirrspülers achten.

Geschirrspüler kaufen

Einen weiteren Hinderungsgrund für den Kauf einer Spülmaschine stellt in vielen Fällen auch eine vermeintlich zu kleine Küche dar. Dieses Problem läst sich jedoch meist leicht lösen, da Geschirrspüler heutzutage in verschiedenen Größen, Bauformen und Designs erhältlich sind und somit jedermann sein Idealgerät finden kann. Dies gilt ebenso für die vielfältigen Funktionen und Programme über die moderne Geschirrspülmaschinen verfügen. Für jeden Bedarf existiert das passende Modell. Mittlerweile sind die meisten Hersteller bemüht mit Hilfe modernster Technik Maschinen zu produzieren, die den Ansprüchen der heutigen Zeit insofern genügen, dass sie sowohl besonders energiesparend als auch extrem leistungsstark sind.

Hat man sich nun für den Kauf eines Geschirrspülers entschieden, bleiben dennoch einige Fragen. Welche Marke und für welches Modell soll man wählen? Zudem kommt die Frage auf, ob eine Spülmaschine ohne technische Probleme selbst angeschlossen werden kann. Neben der tagtäglichen Bedienung sind auch richtige Pflege und Wartung von Interesse, um eine möglichst lange Lebensdauer für das Gerät garantieren zu können.

Diese Homepage fasst einige wissenswerte Informationen rund um das Thema „Geschirrspüler kaufen“ zusammen, um Interessierten einen ersten Überblick zu verschaffen. Auch wer bereits im Besitz eines solch praktischen Küchenhelfers ist, findet hier vielleicht noch die ein oder andere Antwort auf Fragen, die sich im Lauf der Zeit im Umgang mit der Maschine ergeben.

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Vorteile eines Geschirrspülers

Die Vorteile eines Geschirrspülers liegen klar auf der Hand. Das lästige Handspülen entfällt, und man hat Zeit sich schöneren Dingen zu widmen. Auch die Haut an den Händen wird nicht mehr durch den häufigen Kontakt mit heißem Wasser und Geschirrspülmittel strapaziert und gereizt. Doch abgesehen von der Zeitersparnis und dem angenehmen Nebeneffekt, dass man sich die Hände nicht mehr schmutzig zu machen braucht, hat eine Spülmaschine noch andere Vorteile. Ein Plus ist, dass auch die Optik der Küche nicht mehr von dem sich ansammelnden schmutzigen Geschirr gestört wird, da dieses nach jeder Mahlzeit und nach jedem Kochen sofort in den Geschirrspüler gestellt werden kann.

Einer der Hauptgründe, weshalb sich viele Menschen zum Kauf einer Geschirrspülmaschine entschließen, ist jedoch die Energieersparnis, die mit dem maschinellen Spülvorgang einhergeht. Dies mag zunächst paradox klingen, da man annehmen könnte, ein Geschirrspüler verbrauche Unmengen von Wasser und Strom. Es ist aber durch Studien belegt, dass die mechanische Reinigung des Geschirrs weitaus umweltschonender und ökonomischer ist als das manuelle Spülen. Maschinell wird weniger Wasser verbraucht und auch der Stromverbrauch ist gering.

So werden die Kosten gering gehalten. Denn ein Waschgang mit der Geschirrspülmaschine ist sehr viel billiger als das manuelle Spülen. Einmal Spülen mit dem Geschirrspüler kostet etwa halb so viel, wie wenn man die gleiche Menge Geschirr von Hand spülen würde. Will man die Vorzüge einer Geschirrspülmaschine auflisten, so ist auch der hygienische Aspekt keineswegs zu vernachlässigen. Das Wasser wird je nach Programmwahl auf entsprechend hohe Temperaturen erhitzt, wobei Bakterien und Keime abgetötet werden. Hinzu kommt, dass das Geschirr nicht, wie dies beim Handspülen oft der Fall ist, in einem Becken mit schmutzigem Wasser liegt, sondern das Wasser zunächst über das Geschirr läuft und dann sofort abläuft.

Nachteile einer Geschirrspülers

Leider hat die Anschaffung eines Geschirrspülers auch Nachteile. Viele schreckt zunächst wohl der hohe Kaufpreis ab, und so manch hat einfach nicht genug Platz in seiner Küche, um ein Küchengerät dieses Ausmaßes unterzubringen, auch wenn es mittlerweile sehr viele Platz sparende Modelle zur Auswahl gibt. Einer der Hauptnachteile ist sicher die Tatsache, dass nicht alle Geschirr- und Besteckteile für die Reinigung in der Geschirrspülmaschine geeignet sind. Das maschinelle Spülen beansprucht das Geschirr oftmals so sehr, dass es zu ästhetischen Beeinträchtigungen aber auch zu Schäden kommen kann.

Bunte Verzierungen auf Tellern und Tassen verblassen teilweise bis sie gänzlich verschwunden sind. Gläser werden stumpf und machen einen unschönen, schmutzigen Eindruck. Verantwortlich dafür ist die Glaskorrosion, die das Glas schleierartig eintrübt. Auch Besteck kann durch maschinelle Reinigung beschädigt werden. Die Palette der Schäden reicht hier von relativ harmlosen Kalkflecken bis hin zu Rostflecken. Bei Holz- und Plastikteilen ist generell Vorsicht geboten. Oft sind diese Materialien nicht Hitzebeständig und deshalb nicht spülmaschinenfest. Wobei erwähnt werden muss, dass auch auf eben diese Bezeichnung „spülmaschinenfest“ nicht immer Verlass ist.

Solch empfindliche Geschirrteile und Besteckstücke müssen also weiterhin von Hand gespült werden. Ein weiterer Nachteil ist, dass die Maschine oft nicht in der Lage ist groben Schmutz und Verkrustungen gänzlich zu beseitigen. Auch hier muss noch Hand angelegt werden. Umweltbewusste Menschen wird zudem interessieren, dass die Maschinenspülmittel oftmals schädlichere Chemikalien beinhalten, als dies bei den handelsüblichen Reinigern, die für das Handspülen angeboten werden, der Fall ist.

Pflege und Reinigung

Die Pflege und Reinigung des Geschirrspülers betreffend gibt es einiges zu beachten. Wenn man sich an einige Grundregeln hält, wird man lange Freude an seiner Spülmaschine haben. Voraussetzung für ein möglichst störungsfreies Funktionieren ist die regelmäßige Reinigung der Geschirrspülmaschine. Essensreste, die nach dem Spülvorgang in der Maschine zurückbleiben, sollten nach jedem Spülen entfernt werden. Dies betrifft vor allem das eigens dafür konstruierten Sieb, in dem die Essensreste gesammelt werden, um den Ablauf des Geschirrspülers nicht zu verstopfen. Dieses Sieb sollte stets gründlich gereinigt werden. Von Zeit zu Zeit empfiehlt es sich auch die Düsen auf Verstopfungen und Verschlüsse untersucht werden und gegebenenfalls ebenfalls gereinigt werden.

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Eine besondere Gefahr für den Geschirrspüler stellt der Kalk dar. Dieser ist immer in einer bestimmten Menge im Wasser enthalten und lagert sich an den Rohren und in den Leitungen der Maschine ab. Aus lebensmitteltechnischen Gründen kann dem Wasser ein nicht Entkalkungsmittel in der Form und Dosierung zugesetzt werden, wie dies beispielsweise bei Waschmaschinen üblich ist. So kann es zur Bildung von Kalkseife und Kesselsteinablagerungen kommen. Um dem entgegenzuwirken verfügen Geschirrspüler über eingebaute Wasserenthärter, da eine Spülmaschine weiches, kalkarmes Wasser benötigt. Der Wasserenthärter funktioniert über Ionentauscher. Diese müssen regelmäßig mit Spülmaschinensalz oder Regeneriersalz regeneriert werden. Diese Salze funktionieren auf der Basis von handelsüblichem Kochsalz. Kochsalz darf jedoch nicht in die Geschirrspülmaschine eingefüllt werden, da es Zusätze enthält, die die Funktion der Spülmaschine beieinträchtigen. Ein speziell für die Pflege des Geschirrspülers entwickeltes Spezialsalz sollte regelmäßig nachgefüllt werden, da es ohne dieses Salz zu starken Verkalkungserscheinungen kommt.

Bauformen

Ehe man den Erwerb eines Geschirrspülers in Betracht zieht, sollte man klären zu welchem Zweck das Gerät genau angeschafft werden soll. Geschirrspüler gibt es in vielen verschiedenen Bauformen. Zunächst wird zwischen solchen Spülmaschinen, die für den Gebrauch in privaten Haushalten gedacht sind, und Industrie- und Gewerbegeschirrspülern unterschieden. Möchte man die heimische Küche mit einem praktischen Küchenhelfer ausstatten, sollte man sich zunächst überlegen, welche Bauform am besten dazu geeignet ist.

Denn die Haushaltsgeschirrspüler können wiederum in verschiedene Bauarten unterteilt werden. Von unterbaufähig über dekorfähig bis hin zu integrierbar und vollintegrierbar – mittlerweile gibt es für fast jede Küche und jeden Geschmack die passende Geschirrspülmaschine. Und auch für die gewerbliche und industrielle Nutzung von Spülmaschinen gibt es den Anforderungen verschiedener betrieblicher Strukturen entsprechend entwickelte Geschirrspüler. Von der kleinen Kneipe bis hin zur Großküche einer Kantine oder Mensa – für jeden Betrieb gibt es typgerechte Modelle, die dazu beitragen den Arbeitsablauf zu erleichtern und zu optimieren.

Während Fronttürgeschirr – und Gläserspüler sowie deren etwas praktischere Ausführung als Haubengeschirr – und Gläserspüler meist in kleineren Betrieben genutzt werden, greifen Großbetriebe häufig auf Bandspülmaschine oder Korbdurchlaufmaschinen zurück. Diese Maschinen haben den Vorteil, dass sie in relativ geringer Zeit große Mengen an Geschirr bewältigen können und einfach zu beladen und entladen sind. Oftmals kann der Ladevorgang sogar maschinell erleichtert werden oder vollautomatisch bewerkstelligt werden.

Anschließen des Geschirrspülers

Vor dem Anschließen einer Geschirrspülmaschine stellt sich die Frage, an welche Leitung man die Maschine eigentlich angeschlossen werden sollte.

In der Regel können Geschirrspüler, die auf dem deutschen Markt erhältlich sind, entweder an eine Kaltwasserleitung oder aber auch an eine Warmwasserleitung angeschlossen werden. Die Warmwasserleitung sollte das Wasser mit einer maximalen Zulauftemperatur von 60 Grad Celsius einspeisen. Zu beachten gilt dabei, dass die meisten Geräte nur über einen Anschluss verfügen, so dass sie entweder an der Warmwasserleitung oder an der Kaltwasserleitung angeschlossen werden können. Oft hört man, es sei sinnvoll und energiesparend die Geschirrspülmaschine direkt an der Warmwasserleitung anzuschließen, da somit der Energieaufwand zum Erhitzen des Wassers so gering wie möglich gehalten werde. Im Idealfall ist dabei eine Kostenersparnis von bis zu 40 Prozent möglich. Ob ein Anschluss an der Warmwasserleitung wirklich zweckmäßig ist, hängt vor allem von der Art der Warmwasserbereitung und der Art der Leitungen im jeweiligen Haushalt ab.

Prinzipiell kann jeder seinen Geschirrspüler selbst anschließen, sofern er die Wasserleitungen des Hauses selbst absperren kann. Probleme könnten sich ergeben, wenn zum ersten Mal eine Geschirrspülmaschine in einer Wohnung installiert werden soll. Doch mit etwas handwerklichem Geschick kann auch diesem Problem Abhilfe geschaffen werden. Wer sich unsicher ist und wenig Erfahrung mit handwerklichen Tätigkeiten hat oder sogar etwas ungeschickt ist, ist wohl besser beraten, wenn er einen Experten hinzuzieht, der das Gerät korrekt installiert. Zudem kann der Fachmann wertvolle Tipps zu der bereits erwähnten Frage nach dem Anschluss an der Warmwasserleitung geben.

Fühlt man sich in der Lage seinen Geschirrspüler selbst anzuschließen, so ist dies prinzipiell in zehn einfachen Schritten zu bewerkstelligen.

Funktionsweise

Sind Teller, Töpfe, Geschirr und Besteck erst einmal sachgerecht im Geschirrspüler verstaut wird Reinigungsmittel in Form von Pulver oder Tabs hinzugegeben, das gewünschte Programm gewählt und der Spülvorgang gestartet. Doch was geschieht dann? Wie funktioniert eine Geschirrspülmaschine? Welche Vorgänge laufen während des Reinigungsprogramms im Inneren des Geschirrspülers ab?

Bei der maschinellen Reinigung des Geschirrs wirken verschiedene Faktoren zusammen. Zeit, mechanische Energie, Temperatur und Chemie verbinden sich zu einem Wirkungsmechanismus, welcher der Sinnersche Kreis genannt wird. Über rotierende Düsen wird für längere Zeit stark alkalische Reinigungslauge gegen die Geschirrteile gesprüht. Dabei sind der hohe PH-Wert der Lauge zum Lösen des Schmutzes und Druck und Volumenstrom des Wassers zu gleichen Teilen am Reinigungsvorgang beteiligt. Ein ausgewogenes Verhältnis dieser beiden Faktoren ist für ein optimales Reinigungsergebnis unerlässlich. Der Spülvorgang ist dabei in einige Unterprogramme gegliedert.

Auf das eigentliche Spülprogramm, ein Reinigungsprogramm, das zum Lösen des Schmutzes gedacht ist und das bei mittlerer Temperatur ungefähr zwischen 55 und 65 Grad Celsius abläuft, folgt das Klarspülprogramm. Das Klarspülprogramm dient der Entfernung von Spülmittelrückständen. Die Temperatur ist hier schon wesentlich höher. Sie kann zwischen 65 und 85 Grad Celsius betragen. Das Geschirr wird dann getrocknet und die Bildung von Kalkflecken und Wasserflecken verhindert. Die Spülmaschine sollte erst dann geöffnet werden, wenn das Programm vollständig abgelaufen ist. Dann muss das Geschirr noch einige Zeit auskühlen, ehe es in den Schrank geräumt werden kann.

Haushaltsgeschirrspüler

Nur noch wenige Haushalte kommen ohne ihn aus – der Haushaltsgeschirrspüler steht auf der Liste der beliebten Küchengeräte ganz weit oben.

Unter einem Haushaltsgeschirrspüler versteht man, wie der Name schon sagt, einen Geschirrspüler der für den Gebrauch in einem privaten Haushalt bestimmt ist. Im Regelfall werden diese Spülmaschinen für die heimische Küche in standardisierten Maßen hergestellt. Üblicherweise haben die Geräte ein Fassungsvermögen von zwölf Maßgedecken und messen in der Breite 60 Zentimeter. Die so genannten Single-Geschirrspüler sind Modelle für Verbraucher, bei denen nur wenig Geschirr anfällt. Sie sind für gewöhnlich 45 Zentimeter breit und bieten Raum für acht Maßgedecke. Je nach Bedarf kann man sich also den Geschirrspüler in der richtigen Größe zulegen, ganz gleich ob Großfamilie oder Einpersonenhaushalt. Diese Bauformen werden wiederum in vier Bauarten unterteilt. Diese Kategorien definieren sich je nach Bauart. Je nach Anlage der Küche, Raum und gewünschter Platzierung kann der Verbraucher sich zwischen unterbaufähigen Geschirrspülern, dekorfähigen Spülmaschinen, integrierbaren oder voll integrierbaren Geräten entscheiden.

Geschirr und Geschirrspüler

Um bösen Überraschungen nach dem maschinellen Spülen vorzubeugen, sollte man sich ehe man Geschirr, Besteck und Gläser in die Spülmaschine gibt, genau informieren, welche Art von Geschirr für die Reinigung im Geschirrspüler geeignet ist, und welches Geschirr auf gar keinen Fall in die Geschirrspülmaschine sollte.

So mancher musste schon nach einem einzigen Waschgang im Geschirrspüler die Verformung von Geschirrteilen aus nicht hitzebeständigem Kunststoff beklagen, oder sich über Schäden und optische Beeinträchtigungen an Geschirr oder Besteck aus Holz oder mit Holzteilen ärgern. Auch bestimmte Metalle, wie beispielsweise Silber, werden in der Geschirrspülmaschine nicht zweckmäßig gereinigt, sondern eher beschädigt. Kalkflecken und sogar Rostflecken können die Folge sein. Gleiches gilt für handbemalte Dekorgläser und empfindliches Porzellan.

Auch Geschirr mit Goldrand sollte nicht in der Spülmaschine gespült werden, sondern von Hand. Durch die Hitze und den Wasserdruck können Verzierungen ausbleichen oder sich sogar ganz lösen. Gläser die besonders empfindlich sind und anfällig für Glaskorrosion sollten ebenfalls nicht in die Spülmaschine. Grundsätzlich gilt für alle empfindlichen Materialien oder auch für kunstvoll geformte Teile, bei denen die Gefahr besteht, dass filigrane Elemente während des Spülvorganges abbrechen könnten, dass diese nicht in den Geschirrspüler sollten. Es empfiehlt sich diese Stücke weiterhin von Hand zu Spülen, um ungewollte Schäden zu vermeiden und Abnutzungserscheinungen einzudämmen.

Auch wenn Geschirr und Besteck mit dem Begriff „spülmaschinenfest“ gekennzeichnet sind, ist Vorsicht geboten. Trotz dieses Versprechens seitens des Herstellers sollte man sich zuvor überlegen, ob das jeweilige Teil einen Spülvorgang im Geschirrspüler wirklich unbeschadet überstehen kann. Denn auch der Begriff „spülmaschinenfest“ garantiert noch nicht, dass dies wirklich der Fall ist. Sollte man bei bestimmten Teilen nach dem ersten Waschgang oder auch erst einige Spülvorgänge später Schäden entdecken, sollte man zukünftig die Reinigung im Geschirrspüler vermeiden und auf die schonendere Handwäsche zurückgreifen.

Zubehör

Um die optimale Funktionsweise der Geschirrspülmaschine zu garantieren und ein bestmögliches Reinigungsergebnis zu erzielen benötigt man bestimmtes Zubehör. Die Spülmaschine darf nur mit einem speziellen Spülmaschinenreiniger betrieben werden. Diese sind in verschiednen Formen im Handel erhältlich. Der Verbraucher kann zwischen Reinigungsmittel in Pulverform, Reinigungsgel und Mehrphasentabs wählen.

Je nachdem für welche der verschiedenen Spülmaschinenreiniger man sich entschieden hat, benötigt man noch bestimmte Zusätze, um den idealen Reinigungseffekt zu erreichen und die Maschine nicht unnötig zu strapazieren. Wählt man ein herkömmliches Reinigungsmittel und kein Kombiprodukt, so muss man zusätzlich zum Spülmaschinenreiniger Spülmaschinensalz zugeben, um die Wasserhärte konstant zu halten und das Verkalken der Maschine zu verhindern. Zudem ist ein Klarspüler nötig, um Seigenreste zu entfernen und dem Geschirr Glanz zu verleihen. Entscheidet man sich für ein Kombiprodukt so kann man auf die eben genannten Zusätze verzichten, da sie bereits in den zu Tabs gepressten und portionierten Reinigungstabletten enthalten sind. Je nach Bedarf gibt es hier verschiedene Kombinationen, die bereits mit den verschiedenen Zusatzstoffen angereichert sind.

Handgeschirrspülmittel solle übrigens auf keinen Fall zum Spülen mit dem Geschirrspüler verwenden, da es zu sehr schäumt. Diese erhöhte Schaumbildung stört den Ablauf des Spülprogramms und kann sogar zu einem Abbruch führen.

Unterbaufähig und Dekorfähig

Unter einem unterbaufähigen Geschirrspüler versteht man ein Gerät bei dem die obere Geräteplatte abnehmbar ist. Diese Bauform bietet den Vorteil, dass der Geschirrspüler dann nach Entfernen der oberen Abdeckplatte unter die Arbeitsplatte der Küchenzeile geschoben werden kann. So fügt sich die Spülmaschine besser in das optische Bild der Küche ein. Zudem wird auf diese Weise Platz gespart. Mittlerweile bieten fast alle modernen Geschirrspüler diese Möglichkeit. Geräte, die nicht unterbaufähig sind, werden als reine Standgeräte bezeichnet.

Voraussetzung dafür, dass eine Spülmaschine dekorfähig ist, ist zunächst, dass sie unterbaufähig ist. Der Vorteil eines dekorfähigen Geschirrspülers ist, dass dieser nun noch besser an das Interieur der Küche angepasst werden kann. An der Frontseite des Gerätes kann eine zwei bis drei Millimeter dicke Dekorplatte angebracht werden. Diese wir in einen am Gerät befestigten Rahmen eingesetzt, der die Platte festhält. Weiterhin sichtbar bleibt die Blende des Geschirrspülers, auf der die Bedienelemente angeordnet sind. In der Regel wird die Dekorplatte farblich und stilistisch auf die Kücheneinrichtung abgestimmt und passend zum Küchendekor gewählt.

Integrierbar

Bei einer integrierbaren Spülmaschine bleibt wie bei der dekorfähigen die Blende mit den Bedienelementen weiterhin sichtbar. Im Gegensatz zur dekorfähigen Spülmaschine, bei der eine zwei bis drei Millimeter dicke Dekorplatte an der Front befestigt wird, kann hier eine normale Küchenfront, die zwei bis drei Zentimeter stark sein kann, an der Vorderseite des Geräts befestigt werden. Diese Küchenfront muss nicht mehr von einem Rahmen gehalten werden. Wie schon der dekorfähige Geschirrspüler ist auch der integrierbare Geschirrspüler unterbaufähig, das heißt er kann ebenfalls unter die Arbeitsplatte der Küchenzeile geschoben werden und somit platzsparend verstaut werden. Die Integration in das optische Bild der Küche kann hier noch idealer gestaltet werden.

Ein vollintegrierbarer Geschirrspüler gleicht dem Prinzip nach dem Typus des integrierbaren Geschirrspülers. Der Unterschied zum integrierbaren Geschirrspüler besteht darin, dass beim vollintegrierbaren Geschirrspüler die aufgesetzte Küchenfront die gesamte Vorderseite des Gerätes verdeckt. Das bedeutet, bei dieser Art von kompletter Frontabdeckung wäre die Blende mit den Bedienelementen nicht mehr sichtbar. Deshalb befinden sich diese bei diesem Modell auf der Oberseite der Gerätetür, so dass die Bedienelemente bei geschlossener Tür bzw. Klappe nicht sichtbar sind. Insbesondere das Display des Geräts ist verdeckt. Wie alle zuvor beschriebenen Typen ist natürlich auch der voll integrierbare Geschirrspüler unterbaufähig.

Fragen zum Spülvorgang

Häufig gestellte Fragen zum Spülvorgang betreffen zumeist die Dauer des Spülens. Viele Verbraucher wundern sich, dass ihre Geräte in der Regel sehr lange mit dem Spülern beschäftigt sind. Zeiten von bis zu dreieinhalb Stunden sind an der Tagesordnung. Dies liegt vor allem daran, dass die Geräte heute meist darauf ausgelegt sind möglichst energiesparend zu arbeiten, woraus dann die langen Spülzeiten resultieren. Weitere Fragen stellen sich meist zum Thema Hygiene. Viele Verbraucher sind unsicher, ob ein energiesparendes Programm bei geringer Temperatur ausreichend ist, um das Geschirr auch hygienisch zu reinigen.

Generell ist dazu zu sagen, dass dies von der Art der Verschmutzung des Geschirrs und der Dauer zwischen Verschmutzung und Reinigung abhängig ist. Eine weitere Frage die oft aufgeworfen wird, ist die Frage nach Funktion und Sinn von Automatikprogrammen. Reichen diese zur gründlichen Reinigung des Geschirrs aus und wie laufen diese eigentlich ab? Auch diese Frage ist wiederum mit dem Verweis auf die Abhängigkeit vom Verschmutzungsgrad des Geschirrs zu beantworten. Im bestmöglichen Falle ist das Automatikprogramm jedoch die energiesparendste Art des Spülens.

Industriegeschirrspüler

Wo große Mengen an Geschirr anfallen, werden leistungsstärkere Geschirrspüler mit höherem Fassungsvermögen benötigt. Großküchen, Mensen, Kantinen aber auch kleinere Betriebe greifen deshalb auf Industriegeschirrspüler zurück, die ihren speziellen Anforderungen angepasst sind. Diese gewerblich oder industriell eingesetzten Spülmaschinen werden auch der größten Menge schmutzigen Geschirrs Herr.

Der Hauptunterschied zu den im Haushalt eingesetzten Modellen besteht darin, dass der eigentliche Reinigungsvorgang vom Geschirrtransport und der Geschirrlogistik abgekoppelt ist. Diese Phasen laufen unabhängig voneinander ab. Bei kleineren Maschinen wir das verschmutzte Geschirr in standardisierte Körbe, die auch Racks genannt werden, einsortiert. Nun kann es zwischengelagert werden, es kann aber auch direkt gespült werden. In diesen Racks wird das Geschirr dann auch getrocknet, beziehungsweise werden die Körbe so lange stehengelassen, bis das Geschirr getrocknet ist. Dann werden die Racks manuell ausgeräumt.

Größere Modelle sind oft mit einem Förderband ausgestattet. Der Geschirrtransport geht bei diesen Geschirrspülern automatisch von statten. Das Geschirr wird mittels dieses Transportbandes den einzelnen Reinigungsphasen zugeführt. Dafür werden meist der Ladung entsprechende unterschiedliche Förderbänder eingesetzt und Geschirr, Besteck sowie Gläser sortiert und getrennt voneinander transportiert.

Die meisten gewerblich oder industriell genutzten Geräte verfügen über aufwändige Wasseraufbereitungssysteme, welche die mehrmalige Verwendung des Spülwassers ermöglichen. Auf diese Weise wird erreicht, dass das Spülwasser für viele Spülgänge verwendet werden kann. Dies lohnt sich mittlerweile für die meisten gewerblich genutzten Maschinen. Das Spülwasser wird jeweils nur zu einem bestimmten Teil ersetzt. Das Wasser, das zunächst durch den Erhitzungskessel einfließt und für das Klarspülen verwendet wird, wird anschließend noch für den Reinigungsvorgang wieder verwendet. Diese mehrfache Verwendung des Wassers zieht nach sich, dass Gläser und Geschirr getrennt gespült werden müssen.

Industrie- und Gewerbegeschirrspüler gibt es in verschiedenen Varianten die Dosierung betreffend. Geräte die mit flüssigen Reinigungsmitteln arbeiten verfügen in der Regel über automatische Dosiervorrichtungen, während bei Maschinen, die für die Verwendung von Reinigern in Pulverform ausgelegt sind, das Reinigungsmittel manuell dosiert werden muss.

Industriegeschirrspüler und gewerbliche Spülmaschinen bringen einen wesentlich höheren Energieverbrauch mit sich, als Geräte, die für den Gebrauch in der heimischen Küche bestimmt sind, da mit wesentlich höheren Temperaturen arbeiten als Haushaltsgeschirrspüler. Je nach Modell betragen die Temperaturen für den Spülgang zwischen 65 und 85 Grad Celsius, und für den Klarspülgang müssen sogar bis zu 96 Grad Celsius aufgewendet werden. Dadurch stellen die Modelle für Industrie und Gewerbe natürlich eine größere Umweltbelastung dar, als die Bauformen für den Hausgebrauch. Hinzukommt, dass bei der industriellen und gewerblichen Nutzung wesentlich stärkere Reinigungsmittel eingesetzt werden, die zudem auch schlechter abbaubar sind.

Wie bei den Haushaltsgeschirrspülern sind auch hier verschiedene Bauformen erhältlich. So gibt es Maschinen, die speziell für Geschirr oder speziell für Gläser bestimmt sind. Diese sind dann wiederum unterteilbar in Frontspülmaschinen und Haubenspülmaschinen. Zudem gibt es Bandspülmaschinen und Korbdurchlaufmaschinen.

Fronttürgeschirrspülmaschinen/ Fronttürgläserspülmaschinen

In der Bauform des Frontgeschirrspülers beziehungsweise der Fronttürgläserspülmaschine sind die kleinsten Bauformen im industriellen und gewerblichen Bereich verfügbar. Diese werden oft dort eingesetzt, wo beengte Verhältnisse herrschen, so zum Beispiel hinter dem Tresen einer kleinen Kneipe oder in der Küche eines kleinen Restaurants. Wie der Name schon sagt, lässt sich dieser Maschinentyp über eine Tür oder eine Klappe an der Frontseite des Gerätes öffnen, ähnlich wie bei einem regulären Haushaltsgeschirrspüler.

Der Nachteil dieser Bauform ist, dass das Spülgut oder der mit dem Spülgut gefüllte Korb stets manuell in das Gerät hineingehoben werden muss, was auf die Dauer zu starker und einseitiger körperlicher Belastung führt und in der Folge beispielsweise Rückenbeschwerden auslösen kann.

Auch Spezialgeschirrspülmaschinen, wie beispielsweise solche zur Reinigung von Töpfen oder Gastro-Norm Behältern sind in dieser Bauform erhältlich.
Eine handelsübliche Fronttürmaschine bringt es unter Verwendung ihres kürzesten Spülprogramms, dessen Laufzeit lediglich eine Minute beträgt, auf circa 30 bis 40 Körbe sauberes Geschirr.

Haubengeschirrspülmaschine/ Haubengläserspülmaschine

Der wesentliche Unterschied zur Fronttürgeschirrspülmaschine besteht darin, dass sich bei dem Typus der Haubengeschirrspülmaschine das gesamte Gehäuse des Spülraumes nach oben anheben lässt. Somit ist das Spülgut nach dem Öffnen der Haube zum Befüllen oder Ausräumen von allen Seiten zugänglich.

Gegenüber der herkömmlichen Fronttürmaschine hat die Haubenspülmaschine den Vorteil, dass Spülkörbe und Spülracks mechanisch über ein Schienensystem in die Maschine hinein und wieder herausgeschoben werden können, was bereits eine erhebliche Arbeitserleichterung bedeutet.

Eine durchschnittliche Haubenspülmaschine wäre rein theoretisch in der Lage etwa 60 Körbe pro Stunde zu reinigen. In der Praxis wird dieser Wert jedoch nie erreicht. In der Regel schafft das Gerät bei der Anwendung des kürzesten Programms, das eine Minute dauert, ein Pensum von 45 bis 50 Körben stündlich. Der Hauptgrund für diese Abweichung von der idealen Leistung liegt sicherlich in der Notwendigkeit des manuellen Bestückens und Ausräumens der Maschine begründet.

Bandspülmaschine

Die Anschaffung und der Einsatz einer Bandspülmaschine ist vor allem dort rentabel, wo regelmäßig erhebliche Mengen schmutzigen Geschirrs anfallen, und wo dieses auch innerhalb eines bestimmten Zeitraumes gereinigt werden muss, so zum Beispiel in großen Mensen und Kantinen. Die Nutzung dieses Typus lohnt sich allerdings wirklich nur dann, wenn eine ununterbrochene Zufuhr an Schmutzgeschirr besteht. Treten größere Lücken oder Schwankungen der Geschirrmenge auf, kann das System schon nicht mehr ökonomisch laufen.
Bei der Bandspülmaschine fährt kontinuierlich ein Transportband, das mit speziellen Halterungen für die einzelnen Geschirrteile versehen ist, durch das Spülgerät.

Mittlerweile wurden Modelle entwickelt, die über eine Automatik verfügen, welche das Band sofort stoppt, wenn kein Geschirr mehr auf der Fläche vor der Maschine – der sogenannten Vorfläche – steht, wo das Geschirr üblicherweise aufgereiht wird. Diese Automatik funktioniert über eine Lichtschranke, die auf den Kontakt mit dem Geschirr reagiert. Wird dieser Kontakt unterbrochen, wird das Band in der Folge angehalten. Am Ende des Förderbands befindet sich eine weitere Lichtschranke, die eine Kontrollfunktion erfüllt. Diese registriert ob das Geschirr am Ende des Spülvorgangs angekommen ist.

Eine handelsübliche Bandspülmaschine hat je nach Modell pro Stunde einen Durchlauf von ungefähr 1000 bis hin zu 2000 Tellern.

Korbdurchlaufspülmaschine

Der Einsatz einer Korbdurchlaufmaschine lohnt sich, wie bei der Bandspülmaschine, erst ab großen Mengen anfallenden Geschirrs. Auch hier läuft kontinuierlich ein Band mit Geschirr durch das Spülgerät. Im Unterschied zur Bandspülmaschine befinden sich die Geschirrteile allerdings in Körben oder Racks, die zuvor manuell befüllt werden müssen. Sind die Körbe vollständig bestückt, werden sie auf der Vorfläche des Geräts platziert, und dann fahren sie auf dem Förderband durch die Spülmaschine.

Auch diese Bauform funktioniert unter mit Hilfe einer Lichtschrankentechnik, wie sie auch bei den Bandspülmaschinen verwendet wird. Maschinen, die sich auf dem modernsten Stand der Technik befinden, verfügen zusätzlich über eine Farbcodierung, anhand derer die Maschine Informationen darüber ablesen kann, welches Programm gerade verwendet werden kann. Diese Programme unterscheiden sich durch unterschiedliche Fördergeschwindigkeiten sowie verschiedene Spültemperaturen voneinander.

Ein erheblicher Nachteil dieser Bauform für den industriellen Einsatz ist, dass die Geräte auch im Ruhezustand permanent Strom verbrauchen, da die Wassertemperatur – je nach Modell und Programm – konstant bei zwischen 60 und 70 Grad Celsius gehalten werden muss. Hinzu kommt, dass sie vor dem ersten Spülvorgang des Tages eine Vorlaufzeit und eine Aufwärmphase von circa 30 Minuten benötigen. Eine durchschnittliche Korbdurchlaufmaschine reinigt je nach Fabrikat etwa 100 bis 200 Körbe pro Stunde.

Geschichte des Geschirrspülers

Die Idee zur maschinellen Reinigung von Geschirr mittels Wasserdruck wurde im Land der unbegrenzten Möglichkeiten geboren. Bereits im Jahre 1850 erhielt der US-Amerikaner Joel Houghton das erste Patent für eine technische Neuerung, die das Leben vieler Hausfrauen erleichtern sollte: Eine mechanische Abwaschmaschine, bei der ein hölzernes Rad Wasser auf das Geschirr schleuderte – ein Prinzip nachdem Geschirrspüler bis heute funktionieren. Als wirkliche Erfinderin des Geschirrspülers gilt allerdings mit Josephine Cochran eine Frau.

Sie war ebenfalls Amerikanerin und reichte 1886 das Patent für ihre neuartige Konstruktion zum Geschirrspülen ein. Es heißt die Hausfrau wäre es leid gewesen, dass ihre Angestellten beim Spülen ihr antikes chinesisches Porzellan zerbrachen. Die mit Wasserdruck arbeitende Maschine bestand aus einer halbkugelförmigen, oben offenen Wanne, die mit Wasser gefüllt war. Darin drehte sich ein Rad, an dem die Teller in Körben befestigt wurden. Dieses Rad wurde dann mittels einer Kurbel per Hand angetrieben. Zehn Jahre Vorarbeit waren für die Entwicklung dieser Konstruktion nötig. Die Reinigung erfolgte also automatisch, doch beim Trockenvorgang musste wieder Hand angelegt werden.

Die Bediensteten hoben die Körbe, welche die Teller zum Spülen am Rad befestigten aus der Maschine und übergossen diese dann manuell mit kochendem Wasser. 1893 erhielt Cochran dafür auf der Weltausstellung in Chicago einen Preis, der die Umsätze ihrer mittlerweile gegründeten Firma steigen ließ. Josephine Cochran starb 1913 im Alter von 74 Jahren. Auf ihrem Grabstein ist erinnert bis heute die Inschrift „Inventor of 1st Dishwasher“ an ihre bahnbrechende Erfindung. 1863 und 1865 wurden dann weitere Propellersysteme zur mechanischen Reinigung von Geschirr patentiert. Damit waren die Vorläufer für heutige Maschinen geschaffen.

Zunächst wurden die neuen Geschirrspüler fast ausschließlich gewerblich genutzt, ehe sie sich ihren Weg in die privaten Küchen bahnten. Erst in den fünfziger Jahren des 20. Jahrhunderts, in der Haushaltshelfer und Küchengeräte boomten, setzten sich die Geschirrspülmaschinen langsam auch in den heimischen Küchen durch. Und das obwohl der deutsche Haushaltsgerätehersteller Miele bereits 1929 den ersten europäischen Haushaltsgeschirrspüler produzierte. Die gleiche Firma baute 1978 den weltweit ersten Computer mit Mikrocomputersteuerung.